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Neue Kurve sorgt für zusätzlichen Reiz

18 Mai 2007

Vor dem dritten Lauf zur DTM am kommenden Wochenende auf dem Eurospeedway Lausitz ist die Tabelle ausgeglichen wie selten zuvor: Sowohl im Lager der AMG-Mercedes als auch bei den Boliden von Audi scheinen alle Modelljahrgänge in diesem Jahr siegfähig zu sein.

Für den Reifenpartner der populärsten internationalen Tourenwagen-Serie ist das kein Wunder: "Die Rennversion des Dunlop SP Sport Maxx, wie wir sie exklusiv für die DTM entwickeln und bereit stellen, funktioniert auf beiden Marken und in allen eingesetzten Jahrgängen sehr gut", erklärt der Technikchef im Dunlop-Renndienst, Michael Bellmann.

"Seit dem Revival der DTM arbeiten wir als Exklusivpartner sehr eng mit den Ingenieuren von Audi und Mercedes-Benz zusammen. Und da die Reifen seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2000 stetig in Abstimmung mit den beteiligten Herstellern weiter entwickelt wurden, konnten die Fahrzeuge schon bei der Konstruktion gezielt auch auf die Reifen hin zugeschnitten werden."

Wie viele andere Akteure in der DTM reist auch das Renndienst-Team aus Hanau mit Spannung in die Lausitz: Der Kurs wurde kurz vor dem dritten DTM-Lauf im Bereich der ersten Kurve geändert. Eine scharfe Linkskurve soll für Ausbremsmanöver und damit für zusätzliche Action sorgen, bevor es in einem Rechtsbogen in das bereits bekannte Infield der Strecke geht. "Da wichtige Parameter wie etwa die Asphaltbeschaffenheit und das restliche Layout gleich bleiben, wird der Umbau in Sachen Reifen wenig Effekte haben", schätzt Michael Bellmann. "Die Strecke ist zu den Pneus nicht sehr aggressiv, die zusätzliche Beanspruchung durch die scharfen Bremsmanöver werden nach jetzigem Stand keinen Einfluss auf die Fundamentaldaten haben und sollten von der 2007er-Spezifikation des Dunlop SP Sport Maxx ohne weiteres bewältigt werden." Die Aussage ist auch deshalb so frühzeitig möglich, weil hier ein Vorteil des Reifenreglements der DTM zum Tragen kommt: Die schrittweise Evolution der DTM-Spezialreifen aus Hanau führte zu einem neuen Modell, dessen Unterkonstruktion beibehalten werden konnte. "So konnten wir den Teams schon früh signalisieren, dass im Großen und Ganzen die Daten aus dem Jahr 2006 adaptiert werden können."

Doch natürlich bedeutet auch dieser Streckenumbau, dass die Experten des Dunlop-Renndienstes vermehrt in Anspruch genommen werden. Die optimierte Laufflächenmischung des Sport-Maxx-Jahrgangs 2007 und die Umbauten an der Strecke führen dazu, dass die Ingenieure des Renndienstes und ihre Partner bei den DTM-Teams die Daten besonders akribisch auswerten und in ein gutes Set-up verwandeln müssen. Michael Bellmann weiß: "Im Bereich von Kurve 1 geht es vor allem um Traktion, die vielleicht den entscheidenden Vorteil im Rennen bringt. Insofern macht ein solcher Umbau unseren Job noch anspruchsvoller und damit interessanter."


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