DTM News
Häkkinen sichert sich die Pole-Position
09 Juni 2007 / Ergebnisse / FotosDer fliegende Finne hat einen Lauf: Nach der Pole-Position in Oschersleben und seinem Sieg am EuroSpeedway Lausitz stellte Mika Häkkinen auch im britischen Brands Hatch seine AMG Mercedes C-Klasse auf Startplatz eins. Der Finne benötigte für die mit 1,929 Kilometern kürzeste Strecke im DTM-Kalender 0:42,660 Minuten.
"Das Qualifying war wirklich schwierig, da hier alle Fahrer sehr eng beieinander liegen. Pole ist Pole und morgen haben die anderen den Stress, denn sie stehen alle hinter mir", freute sich der 38-Jährige über seine insgesamt dritte DTM-Pole. Den zweiten Startplatz sicherte sich Häkkinens Teamkollege Bruno Spengler. Der Rückstand des Kanadiers auf die Bestzeit betrug lediglich 32 Hundertstelsekunden. Drittschnellster auf der legendären Strecke im Südosten Englands wurde der französische Audi-Pilot Alexandre Prémat.
Eine gute Ausgangsposition im Kampf um den DTM-Titel sicherte sich auch Mattias Ekström (Audi) als Vierter des Qualifyings. Der Vorjahressieger von Brands Hatch liegt hinter dem Schotten Paul di Resta mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei der Gesamtwertung. Di Resta verpasste am Samstag den Sprung in die zweite Session des Shoot-Out-Qualifyings und wird das Rennen am Sonntag um 14 Uhr (ARD live ab 13.45 Uhr) als 15. beginnen.
Hinter Ekström folgt der beste Deutsche Christian Abt im Audi A4 DTM als Fünfter. DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (Mercedes-Benz) und sein Teamkollege Jamie Green folgten auf den Plätzen. Für eine Unterbrechung des Qualifyings sorgte Martin Tomczyk aus Rosenheim. Nach einem Verbremser in der dritten und entscheidenden Session landete der Audi-Pilot im Kies und die Zeitenjagd wurde für fünf Minuten unterbrochen. Der Dritte der Gesamtwertung startet von Platz acht.
Bis auf Jamie Green konnte keiner der fünf britischen Piloten den Heimvorteil in der Grafschaft Kent nutzen. Der DTM-Champion von 2006, Gary Paffett, startet als 13., seine Landsleute di Resta und Adam Carroll von Platz 15 und16 sowie Susie Stoddart als 18.
Mika Häkkinen (1. Startplatz, AMG Mercedes): "Das Qualifying war wirklich schwierig, da hier alle Fahrer sehr eng beieinander liegen. In der ersten Qualifying-Session habe ich es etwas zu locker angehen lassen, das war ein Fehler, denn meine Zeiten waren nicht optimal. Ab der zweiten Session war ich voll konzentriert, meine Zeiten wurden besser und am Ende des Qualifyings stand die Pole-Position zu Buche. Pole ist Pole und morgen haben die anderen den Stress, denn sie stehen alle hinter mir."
Bruno Spengler (2. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): "Es war ein sehr hartes Qualifying, denn es ging sehr eng zu. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn ich hatte vergangenes Jahr hier meine Probleme und auch gestern lief es nicht optimal. Wir haben über Nacht sehr hart gearbeitet und Startplatz zwei ist das Ergebnis. Morgen wird es ein sehr langes und hartes Rennen in dem es wichtig ist keine Fehler zu machen."
Alexandre Prémat (3. Startplatz, Audi Sport Team Phoenix): "Ich bin mit meinem Qualifying sehr zufrieden, denn ich habe mich in jeder Session verbessert. Meine schnellste Runde war gut, aber nicht gut genug. Es wäre sicher noch eine bessere Zeit möglich gewesen. Wie am EuroSpeedway Lausitz bin ich wieder bester Audi-Pilot und damit sehr zufrieden. "
Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: "Ich bin mit dem Ergebnis des Qualifyings sehr zufrieden. Meinen Glückwunsch an Mika Häkkinen, es ist seine zweite Pole-Position in diesem Jahr und die vierte für die neue C-Klasse. Wir stehen mit vier Autos unter den ersten Sieben und am Sonntag im Rennen ist alles möglich. Es wird mit Sicherheit eines der härtesten und spannendsten Rennen der Saison. Die Pole-Position bedeutet noch lange nicht, dass man auch das Rennen gewinnt."
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: "Zunächst möchte ich bei all denen bedanken, die es möglich gemacht haben, dass wir dieses Jahr wieder hier in Brands Hatch fahren. Die Strecke ist etwas Besonderes. Wir sahen ein spannendes Qualifying. Die Rundenzeiten zeigen, dass es kaum enger gehen kann. Ich möchte Mercedes-Benz zur Pole-Position gratulieren. Wir haben zwei Autos in der zweiten Startreihe und wir haben in diesem Jahr schon gezeigt, dass die Fahrzeuge auch mit Handicap noch gute Leistung bringen können."
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