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Luhr froh über den Wechsel in den Sportwagen

Luhr froh über den Wechsel in den Sportwagen

09 Januar 2008

Das Jahr 2007 lief nicht wirklich so, wie es sich Lucas Luhr vorgestellt hatte. Als Audi-Neuzugang war er in die DTM gekommen, mehr als ein Punkt war für ihn mit dem Jahreswagen des Rosberg-Teams aber nicht drin. Diesen Punkt holte er noch dazu, ohne über die Ziellinie gefahren zu sein. Luhr gehörte in Barcelona zu jenen noch im Rennen verbliebenen Audi-Piloten, die neun Runden vor Schluss von den Ingolstädtern zurückgepfiffen wurden und kollektiv die Box ansteuerten. Sie alle kamen aber noch in die Rennwertung - offiziell mit neun Runden Rückstand auf den Führenden. Da davor nur noch sechs Mercedes ins Ziel kamen, wurde Luhr als Achter hinter Mike Rockenfeller gewertet.

Luhr tat sich mit der Umgewöhnung in die DTM ungleich schwerer als Rockenfeller und Alexandre Prémat, die ebenfalls in Jahreswagen ihr Debüt in der Serie gaben. Beide konnten aufs Podest fahren, Prémat hätte in Zandvoort sogar seinen ersten Sieg holen können, hätte er nicht Martin Tomczyk passieren lassen.

"Es war sicher nicht das, was ich mir erwartet hatte", wurde Luhr von 'autosport.com' zitiert. "In zehn Rennen einen Punkt zu holen, ist nicht befriedigend. Ich weiß, warum es nicht so gelaufen ist, wie es sollte oder wie es hätte laufen können. Es gab mehrere Gründe dafür, aber um ehrlich zu sein, möchte ich darüber nicht mehr sprechen."

Die enttäuschenden DTM-Zeiten sind für Luhr wieder vorbei. Audi holte ihn ins Sportwagen-Programm, wo er mit dem R10 TDI antreten wird. Im Sportwagen war Luhr schon als Porsche-Werksfahrer erfolgreich. Jetzt ist der 28-Jährige heiß darauf, wieder vorn mitzufahren: "Da es drei Generationen von Autos gibt in der DTM, ist es sehr schwierig, mit einem Jahreswagen den Titel zu gewinnen", so Luhr. "Man kann zwar Teilerfolge haben, aber letzten Endes wird ein Jahreswagen nie erfolgreicher sein als sein Neuwagen. Das ist bei den Sportwagen anders."

"Dort weiß ich, dass ich eines der besten Autos im Feld habe", fuhr er fort. Audi bekam zwar in der vergangenen Saison steigende Konkurrenz und konnte nicht mehr so dominieren wie 2006, dennoch gehört der R10 TDI weiter zu den Autos, das es zu schlagen gilt. "Ich fahre mit um den Sieg, oder zumindest habe ich das Material, das mir das ermöglichen würde."


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