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Test zwei: Mercedes in letzter Minute ganz vorne

Test zwei: Mercedes in letzter Minute ganz vorne

02 Mai 2008

In fast der letzten Sekunde rettete Paul di Resta die Mercedes-Ehre und holte sich mit 1:44.743 Minuten die Bestzeit. Nur 0,074 Sekunden hinter ihm lag Audi-Pilot Mattias Ekström. Auch Bernd Schneider überraschte in den letzten Minuten und schaffte den Sprung auf Rang drei. Timo Scheider musste sich am Ende mit der vierten Position zufrieden geben. Der Sieger von Oschersleben hatte sich wieder frühzeitig an die Spitze gesetzt und die Zeitentabelle lange angeführt.

Markus Winkelhock landete als schnellster Jahreswagen auf dem fünften Platz, gefolgt von Tom Kristensen und Bruno Spengler. Den beiden aktuellen Boliden folgen zwei weitere Audi-Jahreswagen mit Alexandre Prémat und Oliver Jarvis hinter dem Steuer. Jamie Green schloss die Top 10 ab. Der einzige Fahrer es aktuellen Fahrzeuges, der es nicht unter die ersten zehn schaffte, war Martin Tomczyk auf der 15. Position.

In den letzten drei Minuten purzelten die Zeiten und die Mercedes-Piloten stellen die Reihenfolge auf den Kopf. Hatten bis ganz kurz vor Schluss noch die Audi eindeutig dominiert, holten die Mercedes zu Gegenschlag aus. So waren zeitweise sieben Audi ganz vorne. Trotzdem können sie mit ihrer Gesamtleitung zufrieden sein. Immerhin gehen sechs der ersten zehn Plätze nach Ingolstadt.

Im Gegensatz zum ersten Test zeigten die Jahreswagen am Nachmittag eine starke Leistung. Drei von ihnen platzierten sich am Ende in den Top 10. Während des Tests allerdings hatten die Spitze stark aufgemischt. So lagen zeitweise hinter Scheider bis zu vier Audi-Jahreswagen. Die Mercedes-Piloten, besonders der aktuellen Boliden, setzten ihren Fokus wieder auf Longruns. So absolvierte Paul di Resta in der ersten Stunde schon 28 Runden und blieb anschließend bis kurz vor Schluss in der Box. Nach den 90 Minuten standen immerhin 35 Runden auf seinem Konto. Bruno Spengler fuhr 30, Jamie Green 34 und Bernd Schneider 34 Runden. Sie bereiteten sich auf den großen Höhepunkt am Ende vor.

Anfang des zweiten Trainings wurden besonders die Reifen wieder härter rangenommen. Bei einer Außentemperatur von rund 26 Grad hatte sich der Asphalt schon auf über 40 Grad aufgeheizt. Allerdings zogen während der Testsession Wolken auf, wodurch die Lufttemperatur zwar relativ konstant blieb, die Asphalttemperatur aber zusehens viel und am Ende an der 30 Grad-Marke kratzte.


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