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Test eins: Audi Trio vorne

Test eins: Audi Trio vorne

27 Juni 2008

Nach der langen Fußball-EM-Pause freuten sich alle Beteiligten auf das Saisonhighlight auf dem Norisring. So fieberten alle dem ersten freien Training am Freitagvormittag entgegen. Mattias Ekström war wohl besonders heiß und war nach den 90 Minuten mit einer Zeit von 49.167 Sekunden der Schnellste. Ganz knapp hinter ihm platzierte sich Markenkollege Timo Scheider, der hier in Nürnberg seine Tabellenführung verteidigen will. Auf Rang drei landete kurz vor Schluss noch Tom Kristensen.

Mercedes-Pilot Bernd Schneider konnte am Ende den fünften Rang für sich verbuchen. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Christijan Albers auf dem fünften Platz, der damit auch der beste Fahrer eines nicht aktuellen Boliden war. Damit konnte de Niederländer auch Bruno Spengler verdrängen. Rang sieben und acht ging an die Mercedes-Jahreswagen-Piloten Gary Paffett und Ralf Schumacher. Paffett konnte sich von Beginn an in der Spitzengruppe aufhalten. Die Top 10 beschließen Martin Tomcyzk und Mathias Lauda. Paul Di Resta und Jamie Green kamen über die Plätze 13 und 14 nicht hinaus.

An der Spitze wechselten die Position ständig. Doch am Ende konnte keiner den Audi-Piloten Mattias Ekström abhängen. Der Schwede konnte lange den ersten Platz für sich verbuchen. Nach rund 40 Minuten verdrängte ihn ausgerechnet Gary Paffett in einem Mercedes-Jahreswagen. Einige Minuten später eroberte Ekström die Führung zurück. Rund eine Viertelstunde vor Schluss schaffte Bernd Schneider den Sprung an die Spitze. Ganz zum Schluss versuchte auch Timo Scheider sein Glück, musste aber auch wieder zurückstecken.

Viele Teams entschieden sich bereits am Vormittag für Longruns. Da für den heutigen Freitag noch Regen angesagt ist, wollen die beteiligten wohl kein Risiko eingehen. Zumal für den Rest des Wochenendes schönstes Sommerwetter vorhergesagt wurde. So absolvierte Maro Engel fast eine gesamte Renndistanz: Am Sonntag werden 74 Runden gefahren, Engel umrundete den Kurs 73 Mal. Aber auch Schumacher mit 70 Runden hatte ein ordentliches Pensum hingelegt.

Interessant zu beobachten war auch, dass sich die 2007er Audi gegenüber den Mercedes-Jahreswagen schwer tun. Alexandre Prémat auf Rang elf konnte sich noch einigermaßen behaupten. Überraschend liegt Markus Winkelhock, Oliver Jarvis und Mike Rockenfeller nur auf den Positionen 15 bis 17. Die letzten beiden Ränge gehen an die Damen Susie Stoddart und Katherine Legge. Trotzdem liegen alle 19 Piloten innerhalb einer Sekunde, was auch an dem sehr kurzen Kurs liegt.


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